Impulskontrolle für Hunde ist Schwerstarbeit. Es ist ein wesentlicher Bestandteil eines entspannten Alltags.
Biologisch betrachtet ist es die Fähigkeit des Gehirns, einem emotionalen Impuls – wie das Losstürmen zu einem Artgenossen oder das Schnappen nach einem Leckerli – bewusst zu hemmen.
Da das „Impulskontrolle-Konto“ eines Hundes über den Tag hinweg begrenzt ist, führt Überforderung oft zu unerwünschtem Verhalten. Ein faires Training setzt daher nicht auf reine Disziplin, sondern auf den schrittweisen Aufbau dieser mentalen Ausdauer. Der Hund lernt Erregung auszuhalten, ohne in Stress zu verfallen.
Spiele zur Impulskontrolle sind eine hervorragende Möglichkeit, die Frustrationstoleranz und Selbstbeherrschung von Hunden auf spielerische Weise zu stärken.
Ziel ist es, das der Hund lernt, einen Reiz auszuhalten und erst nach einer expliziten Freigabe zu agieren.
